AGB's

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen dem jeweiligen Auftraggeber und Avantconsult, DI Stefan Brozyna, MBA, im Folgenden AC genannt.

Es gelten stets die AGBs zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in der jeweils gültigen Fassung.

AC erbringt seine Leistungen ausschließlich auf Basis dieser AGBs und nur für Unternehmer. Der Auftraggeber, im Folgenden AG genannt nimmt daher zur Kenntnis, dass dieses Geschäft für ihn ein Unternehmensgeschäft darstellt.

Die Beauftragung erfolgt schriftlich mittels Vertrag.
Das Vertragsverhältnis beginnt mit der schriftlichen Auftragserteilung durch den AG und ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, längstens jedoch bis zur Auftragserfüllung durch AC.
Eine Kündigung aus wichtigem Grund (siehe unten) durch AC ist jedoch stets möglich.

Die Dienstleistung von AC ist es dem AG zum Thema Kapitalisierungsmaßnahmen zu beraten oder/und ehestmöglich Kapital von außen zuzuführen bzw. die Finanzierungssituation des Auftraggebers zu verbessern oder/und zusätzliche Leistungen laut abzuschließendem Vertrag zu erbringen. Eigenkapitalzuführung erfolgt von Investoren, die AC oder der AG namhaft macht. Fremdkapitalzuführung durch Institute die AC oder der AG namhaft macht.
Der Erfolg ist gegeben, wenn Kapital an das Unternehmen des AGs bzw. an ein Unternehmen, das dem AG zuzuordnen ist, fließt.

Bei Vereinbarung eines Erfolgshonorars ist durch die schriftliche Zusage des Kapitalflusses der Anspruch auf Bezahlung für AC begründet. Die Zahlungsverpflichtung durch den AG besteht auch, wenn die zugesagte Zahlung durch den Investor bzw. Finanzierung durch die Bank o.ä. nach Zusage nicht zustande kommt, aufgrund von Umständen, die der Sphäre des AG zuzuordnen sind.

Bei Leistungserbringung auf Stundenhonorarbasis (ausschließlich oder in Kombination mit erfolgsabhängiger Bezahlung) wird das Stundenhonorar jeweils schriftlich vertraglich festgelegt. Die kleinste Verrechnungseinheit ist eine Viertelstunde, es wird stets auf die nächste Viertelstunde aufgerundet.

Die Stundenzeichnungen sind an den AG auszuhändigen, nicht jedoch bei pauschaler Leistungsabrechnung. Im Zweifelsfall gelten die von AC vorgelegten Stundenaufzeichnungen.
Sofern keine schriftliche vertragliche Vereinbarung getroffen wurde, gelten EUR 125,- + 20% Ust. als angemessenes Entgelt pro Verrechnungsstunde.
Unentgeltlichkeit ist – außer vorher schriftlich vereinbart – für keine Leistung von AC anzunehmen.

Die Verrechnung der Honorare erfolgt monatlich im Nachhinein. AC kann Vorauszahlungen und/oder fortschrittsbezogene Teilzahlungen in Rechnung stellen. Die Fälligkeit der Zahlung ist sofort nach Rechnungserhalt netto ohne Abzüge. Falls nicht schriftlich anders vereinbart, beträgt das Zahlungsziel 10 Werktage. Nach Überschreitung des Zahlungsziels gelangen Verzugszinsen von 1% pro Monat vom jeweils aushaftenden Betrag zur Verrechnung. Etwaige Gegenforderungen können nicht aufgerechnet werden.
Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt die Einforderung der offenen Rechnungsbeträge durch einen Rechtsanwalt, ein gewerblich befugtes Inkassobüro oder durch die Kreditschutzverbände vornehmen zu lassen.
In diesem Fall erteilt der AG die Zustimmung zur Übermittlung der erforderlichen Daten und Unterlagen an die eintreibende Stelle und verpflichten sich zur Zahlung der gesetzlich festgelegten Inkassogebühren sowie angemessener Mahnspesen.

Honorarnoten und Rechnungen sind zahlbar in Wien.
Eventuell gewährte Rabatte und Nachlässe auf Honorarsätze jeder Art begründen keinen Rechtsanspruch auf Weitergewährung dieser Ermäßigung.

Bei Projekten mit einer Gesamtdauer von mehr als einem Jahr erfolgt eine Indexierung der vereinbarten Honorarsätze laut VPI, Verbraucherpreisindex (veröffentlicht von der Statistik Austria).

Zuschläge auf die vereinbarten Stundenhonorare (Nacht, Wochenende etc.) werden nur verrechnet, wenn schriftlich ausdrücklich vereinbart.

Barauslagen sind zu ersetzen. Ebenso etwaige Gebühren oder ähnliche Kosten.

Für Reisezeiten wird grundsätzlich der vereinbarte halbe Stundenhonorarsatz zur Verrechnung gebracht (außer schriftlich anders vereinbart).

Reisekosten werden nach Aufwand verrechnet. Hotelkosten sowie Taxikosten gegen Beleg, Leihwagen gegen Beleg, mit dem eigenen PKW zurückgelegte Wegstrecken laut amtlichem Kilometergeld, momentan EUR 0,42€. Bahnreisen (1. Klasse sowie ggf. Schlafwagen) werden gegen Beleg verrechnet, ebenso Flugreisen (Economy Class).

AC ist berechtigt, zur Erfüllung des Beratungsauftrages geeignete Personen einzusetzen oder diese Aufträge ganz oder teilweise durch geeignete Dritte erbringen zu lassen. Die Auswahl dieser Personen und Bezahlung erfolgt ausschließlich durch AC, außer es ist schriftlich anders mit dem AG vereinbart.

Die Beratungsleistung kann am Sitz des AGs, in den Büroräumlichkeiten von AC oder an einem anderen frei zu vereinbarenden Ort erbracht werden.

Leistungszeiten entstehen auch ohne direkten Kontakt zum AG, z.B. durch Vorbereitungs- und Nachbereitungszeiten, Rechercheleistungen sowie Zeiten zu Berichtsverfassung und ähnlichem.

Der AG informiert AC über bereits im Laufen befindliche oder früher durchgeführte Beratungsprojekte im beauftragten oder artverwandten Fachgebiet.

Der AG sorgt dafür, dass AC alle für den Beratungsauftrag erforderlichen Informationen, Daten und Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und verpflichtet sich, alle zur Auftragserfüllung relevanten Vorgänge und Umstände AC zeitgerecht zur Kenntnis zu bringen. Dies gilt auch für Umstände, die während des Prozesses der Auftragsdurchführung durch AC, bekannt werden.
AC verlässt sich auf die Richtigkeit aller durch den AG zur Verfügung gestellten Daten, Informationen und Unterlagen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit haftet der AG.
Der AG sorgt dafür, dass die zur Auftragserfüllung erforderlichen Rahmenbedingungen am Geschäftssitz des AG gegeben sind (organisatorisch, logistisch, etc.).

Für Folgen der Verletzung der Auftrags- und Informationspflicht haftet der AG AC gegenüber.

Unterbleibt die Auftragserfüllung aufgrund von Umständen, die auf Seiten des AGs liegen, so entsteht die Verpflichtung zur Bezahlung des gesamten vereinbarten Honorars. Dies tritt insbesondere im Fall der berechtigten vorzeitigen Vertragsbeendigung durch AC ein. Beispiele für berechtigte vorzeitige Vertragsbeendigungen durch AC sind: nicht erfolgte Honorarzahlung oder fehlende bzw. unvollständige Unterlagen, Eröffnung eines Insolvenz- oder Konkursverfahrens über den AG sowie das Verletzten wesentlicher Vertragsbestandteile.
AC ist berechtigt die Fortführung des Auftrages von der vollständigen Bezahlung der vereinbarten Honoraransprüche abhängig zu machen.
Unterbleibt die Leistungserbringung durch AC durch einen Umstand der für AC einen wichtigen Grund darstellt, so sind die bis dahin erbrachten Leistungen durch den AG aliquot zu ersetzen. Im Fall der Vereinbarung eines Stundenhonorars ist das Honorar für jene Stundenanzahl zu leisten, die vertraglich vereinbart war bzw. zu erwarten gewesen wäre. Die Geltendmachung weiterer Ansprüche bleibt davon unberührt.

Die Kündigung ist nur in Schriftform gültig und ist an die zuletzt bekannte Post- oder Mailadresse zu senden. Kündigung der Zusammenarbeit bedeutet die sofortige Einstellung der jeglicher Tätigkeit , der Vergütungsanspruch ist obenstehend geregelt.

Rechnungen an den AG werden elektronisch oder brieflich gelegt. Der AG erklärt sich mit der elektronischen Übermittlung einverstanden.

Bei Weitervermittlung an Netzwerkpartner durch AC bezieht der AG die Leistung direkt von diesem. In diesem Fall ist jegliche Haftung von AC ausgeschlossen. Der AG verrechnet direkt mit dem Netzwerkpartner von AC und unterliegt dessen Geschäftsbedingungen bzw. den gesetzlichen Rahmenbedingungen des Landes in dem der Netzwerkpartner ansässig ist.

AC verpflichtet sich zur strikten Geheimhaltung aller zur Kenntnis gelangten geschäftlichen und privaten Angelegenheiten und gibt Daten ausschließlich an die mit AC in Geschäftsbeziehung stehenden Partner und deren Gehilfen weiter. Auf Wunsch kann der AG AC diese Geschäftspartner ganz oder teilweise vorgeben. Dies ist jedenfalls im Auftrag zu vermerken. Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende der vertraglichen Beziehung hinaus.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung (z.B. Kommunikation via Email) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff von Dritten ist in diesem Fall nicht möglich. AC übernimmt keine Haftung im Fall von Systemausfällen oder Hackerangriffen. Auch gibt AC keine Garantie, technisch immer zu 100% erreichbar zu sein.

Alle Angaben auf der Webpage von AC wurden gewissenhaft recherchiert, dennoch geschieht die Nutzung der angebotenen Informationen auf eigenes Risiko. Die Haftung durch DI Stefan Brozyna, MBA bzw. AC wird ausdrücklich ausgeschlossen. AC übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der auf der Webpage von AC vermittelten Inhalte.

Bei allen Angaben auf gegenständlicher Webseite handelt es sich stets um marketingorientierte Aussagen, die ein persönliches Beratungsgespräch keinesfalls ersetzen.

Die Inhalte der Webpage stellen keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen oder zum Eingehen sonstiger Geschäftsverhältnisse dar.  Für externe Webseiten, auf die verlinkt wird, übernimmt AC keine Gewähr, da wir auf den Inhalt keinen Einfluss haben.    

AC haftet nur für Schäden die durch Vorsatz oder grobes Verschulden durch AC hervorgerufen wurden und gesetzlich eindeutig nachgewiesen wurden. AC schließt jede Haftung und jeden Schadenersatz im Falle von leichter Fahrlässigkeit aus.
Die Höhe der Haftung ist in jedem Fall auf die nachgewiesene Höhe beschränkt, maximal jedoch auf die 1,5-fache Höhe der vereinbarten Honorars/Erfolgshonorars. AC haftet keinesfalls für irgendwelche indirekten Schäden oder/und Folgeschäden / Vermögensschäden / nicht erzielte Ersparnisse / Zinsverluste in Verbindung mit dessen Leistungserbringung. Insbesondere nicht für Verdienst- und Gewinnentgang jeglicher Art.

Es besteht keinesfalls irgendeine Haftung von AC gegenüber Dritten in einer beschriebenen Weise.

Kein Haftungsanspruch für den AG oder AC entsteht im Falle höherer Gewalt, die nicht im Einflussbereich der Vertragspartner liegt (Krieg, Streik, Naturkatastrophen, Naturereignisse, Terrorismus) und entbindet AC von der Lieferverpflichtung bzw führt zu einer Neufestsetzung der Lieferzeit.                                                                                                             

Schadenersatzansprüche können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger gerichtlich geltend gemacht werden. Drei Jahre nach dem anspruchsbegründenden Ereignis erlöschen sämtliche Schadensansprüche an AC.

Die Beweislast, dass der Schaden auf ein Verschulden von AC zurückzuführen ist, liegt beim AG.

Das Urheberrecht der geschaffenen Werke wie z.B. Analysen, Berechnungen, Konzepte, Berichte sowie Entwürfe verbleibt bei AC. Die Verwendung ist zeitlich unbeschränkt möglich, jedoch ausschließlich für den im Vertrag festgelegten Zweck. Der AG ist nicht berechtigt, die Werke von AC zu vervielfältigen, zu verbreiten oder zu vertreiben

Terminabsagen:

  • Bis 48 Stunden vor Terminbeginn: kostenlos
  • 48-24 Stunden vor Terminbeginn: 50% des vereinbarten Honorars, mindestens EUR 100,-
  • weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn: das gesamte vereinbarte Honorar, mindestens EUR 200,-

Alle Vertragspartner verpflichten sich, alle vertragsrelevanten Angaben wahrheitsgetreu gemacht zu haben und davon abweichende zukünftige Veränderungen sofort bekannt zu geben.

Entgegenstehende AGBs des Auftraggebers sind ungültig, außer wenn von AC ausdrücklich schriftlich akzeptiert.

Änderungen des Vertrages und der AGBs bedürfen der Schriftform, ebenso ein Abgehen von dieser Erfordernis. Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden. Es gilt österreichisches Recht, Erfüllungsort ist Wien. Für Streitigkeiten ist das zuständige Gericht in Wien vereinbart.
AC ist auch berechtigt, am Sitz des AG zu klagen.

                                     
Falls eine angeführte Klausel gesetzlich unwirksam oder undurchführbar ist oder werden sollte, so ist sie durch jene zu ersetzen, die dem beabsichtigten Inhalt am nächsten kommt. Dies gilt sinngemäß für vertragliche Lücken. Die gesetzliche Unwirksamkeit einer Klausel bedeutet nicht, dass die anderen vertraglichen Klauseln in irgendeiner Weise ungültig werden.

Wissens-Scheck

Wir informieren Sie über die aktuellen Möglichkeiten Kapital zu beschaffen und Sie erfahren, welche Vorteile alternative Finanzierungsinstrumente bieten. Wir überlegen, inwieweit diese Instrumente in Ihrem Fall sinnvoll sind.

Zum Wissens-Scheck »


„...bei der Finanzierung unserer Gewerbeimmobilie konnten wir durch die Beratung von Herrn Brozyna 2,375 % Zinsen pro Jahr sparen...“  Radoslav Tosic,  Alemax KG

>> Kundenstimmen

info@avantconsult.at | Tel: +43 (0)1 8049192 | Fax: +43 (0)1 804919210 | Impressum | Disclaimer | AGB's | Sitemap | Deutsch English